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BDSM – LEXIKON von A bis Z

 

A - F
G - L
M - R
S - Z

Absprachen
Vor jeder Session sollte man klare Absprachen treffen. Alle Vorlieben und Abneigungen müssen geklärt werden.
Beachtet unbedingt auch medizinische Voraussetzungen (Bluthochdruck, Herzschrittmacher, Bluter)!!
Vereinbart ein Safeword, das heißt ein Wort, das bei auftretenden Problemen beiden Partnern vermittelt, das Spiel sofort abzubrechen. Ist das Sprechen nicht möglich (Knebel), so muss man irgendein anderes Zeichen vereinbaren. (Z.B. das Fallenlassen eines Balles).

 
Absturz
Ein Absturz, oder auch Fehlspiel genannt, ist eine Session, die fehl gelaufen ist. Grund können zum Beispiel emotionale Gründe bei beiden Seiten sein. Meist betrifft dies Bottoms, aber auch Tops können sich überfordert fühlen.
 

Age Play
Age Play – übersetzt   „Spiel mit dem Alter“, sind Spiele, in denen man sich jünger oder älter gibt, als man tatsächlich ist.
Gerne spielt man die alte, strenge Gouvernante, das junge Schulmädchen usw.

 
Aids
Aids ist eine Immunschwächekrankheit. Wie beim „normalen“ Sex sollte man auch beim Sadomasochismus auf Safer Sex achten, besonders wenn man sich nicht 100% sicher sein kann, dass beide Partner HIV negativ sind.
Beratung und Hilfe zu diesem sehr (Lebens) – wichtigen Thema geben Beratungsstellen und Ärzte.
 

Aktiv
Eine andere Bezeichnung für den Top.
 
Andreaskreuz
Ein wie ein X geformtes Kreuz, an das der Sklave / die Sklavin gefesselt wird. Meist wird es an der Wand befestigt,
kann aber auch frei im Raum aufgestellt werden. In den meisten Domina-Studios gehört es zur Grundausstattung. 
Aber auch im privaten Bereich wird es gerne genutzt. 

 
Atemkontrolle
Auch "Breath Control" - eine Spielform die Atmung des Bottom einzuschränken. Atemkontrolle ist wirklich eine Spielart nur für Fortgeschrittene!! Hier kann sehr viel schief gehen, bis hin zum Tod. Das Bewusstsein zu verlieren, kann einen Herzinfarkt auslösen. Es gehört absolutes Vertrauen, Erfahrung und Verantwortungsgefühl dazu.
Durch das Abschneiden der Luftzufuhr werden Gefühle intensiver wahr genommen. Und hierin liegt sicher der Reitz des Spieles. Man kann es mit Plastiktüten, Latexmasken, Gasmasken usw. versuchen. Egal wie das Spielzeug aussieht, Sicherheit steht immer an erster Stelle. Und immer sollte man auch daran denken, dass auch ein Top einen Schwäche- anfall erleiden kann.

 
Automasochismus
Automasochismus bezeichnet das selbst hinzufügen von Schmerzen. Meist in Ermangelung eines Partners oder als Selbstversuch.

Ball
Englisch für Hoden
 
Bastinade
Schläge auf die Füße
 
BDSM
In dem Kunstgebilde „BDSM“ steht jeder Buchstabe für einen bestimmten Begriff:
Bondage, Disziplin, Sadismus, Masochismus

Darüber hinaus werden noch Buchstabenpaare gebildet:

BD = Bondage and Disziplin (Fesselung und Erziehung)
DS = Dominance and Submission (Beherrschung und Unterwerfung)
SM = Sadism and Masochism (Sadismus und Masochismus)

In den diversen Kontaktanzeigen kommen einer oder mehrere dieser Buchstaben oder Begriffe in den verschiedensten Kombinationen vor. So z.B. „SM“, „B&D“, „D&S“ usw. Eigentlich hat der Begriff „Bondage“ in dieser Abkürzungsorgie nichts zu suchen, da er das Fesseln einer Person bezeichnet. Es handelt sich um eine Spielart und nicht um die gefühls- mäßige Ebene, die man mit BDSM eigentlich zu beschreiben versucht. Es gibt bei all diesen Spielarten immer einen Aktiven (Top) und einen Passiven (Bottom/Sub).
Ob der aktive Part nun nur dominant oder sadistisch veranlagt ist und der passive Part nur devot oder masochistisch, ist erst einmal egal. Wichtig ist: Beide müssen es ausdrücklich wollen. Niemand darf gegen seinen Willen zu etwas gezwungen werden.

B & D
Dies ist die Abkürzung für Bondage und Dominanz (Disziplin). Bondage heißt übersetzt so viel wie Fesselung. Man benutzt diesen Ausdruck auch im Sinne von Sklaverei oder Knechtschaft.

SM
Sadismus und Masochismus. Hier wird als Bestrafung Schmerz erzeugt. Als Spielzeug dienen Peitschen, Rohrstöcke, Brustklammern und eine ganze Menge mehr. Es gehört eine Riesenportion Vertrauen zu dieser Spielart. Sie kann dem Bottom aber ein hohes Maß an Lust verschaffen. Der Schmerz wird dann nicht mehr als Schmerz empfunden, sondern ist eine ganz eigene Art der Erregung.

D & S
Dominanz und Unterwerfung (Submission), ein erotisches Machtspiel, bei dem beide Befriedigung finden: Der eine dadurch , dass er kontrolliert und der andere, dass er sich kontrollieren lässt.
Gerne wird hier bestraft. Dafür, dass der Bottom ungehorsam war. Sicher gehen auch hier, wie überall, die Meinungen auseinander. Für viele ist das Ganze zu ernst, um es Spiel zu nennen. Aber wie auch immer, solange alle Beteiligten ihren Spaß daran haben, es genießen können, ist es egal wie man es nennt. Alle diese Spielarten kann man nicht wirklich voneinander trennen. Sie vermischen sich und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Deshalb wohl auch der Ausdruck „Spiel“. Denn ein Spiel ist etwas Schönes, Angenehmes, etwas, das Spaß macht.
 

Bloodsports
Unter Bloodsports versteht man Spiele, bei denen Blut fließt. Nichts für Anfänger!!! Auch hier gilt in besonderem Maße: Safeword vereinbaren und beachten. Absolute Hygiene durch Desinfektion der behandelten Körperteile und Benutzung von Handschuhen.
 
Bodyart
Englisch für „Körperkunst“. Dazu gehören: Tätowierungen, Piercing, Branding, Cutting
 
Bodypiercing 
Unter Bodypiercing versteht man das Durchstechen von Haut. Das bekannteste Piercing ist das Ohrloch-Stechen.
In den letzten Jahren modern und immer mehr anerkannt wurde das Bauchnabel- und Nasenpiercing. Es gibt aber praktisch keine Körperstellen, die man sich nicht durch Schmuck verschönern lassen kann:
Augenbrauen, Lippen, Zunge, Brustwarzen, Schamlippen, Penis, Hoden.
Grundsätzlich sollten Piercings nur von Fachleuten durchgeführt werden.  Im Idealfall lassen Sie sich einen Fachmann empfehlen. Schauen Sie sich die Arbeitsweise des Piercers und seine Räumlichkeiten an. Arbeitet er unter hygienischen Bedingungen (sterile Nadeln, Handschuhe, keine Zigarette im Mund usw.) Berät er Sie ausrei-chend über Risiken, Nebenwirkungen, Pflege der Piercings. Lassen Sie sich nur hochwertigen Schmuck einsetzen. Es nutzt Ihnen nichts, wenn Sie billigen Silberschmuck oder nickelhaltigen Schmuck einsetzen, der dann nach ein paar Tagen heraus eitert.
Sie können über Risiken natürlich auch mit Ihrem Hausarzt sprechen. Aus medizinischen Gründen wird er Ihnen aber meist abraten.

 
Bondage
Englischer Begriff für Fesselspiele. Unerheblich ist das Material oder der Gegenstand, mit dem gefesselt wird. 
Also Handschellen, Hand-, Hals- oder Fußfesseln aus Leder oder Stahl, Seile, usw.

 
Bottom
Der sich unterwerfende Partner wird als Bottom (engl. = unten) bezeichnet.
Der Bottom findet Gefallen daran, sich zu unterwerfen, es erregt ihn, gequält und erniedrigt zu werden.
 
Branding
Eine Form des Body-Art.
Hier wird mit heißen, meist speziell angefertigten Metallformen, die Haut verbrannt. Die Narben sollen als Körper-schmuck den Körper verzieren. Branding ist, wie alle anderen Formen des Körperschmucks, nicht ohne Risiken.
Es gibt Menschen, deren Wunden verheilen nicht sehr schön und aus der gewünschten  Verzierung wird sehr schnell
eine hässliche Narbe.
 
Breath Control
Englisch für Atemkontrolle. Eine Spielform die Atmung des Bottom einzuschränken. Atemkontrolle ist wirklich eine Spielart nur für Fortgeschrittene!! Hier kann sehr viel schief gehen, bis hin zum Tod. Das Bewusstsein zu verlieren, kann einen Herzinfarkt auslösen. Es gehört absolutes Vertrauen, Erfahrung und Verantwortungsgefühl dazu. 
Durch das Abschneiden der Luftzufuhr werden Gefühle intensiver wahr genommen. Und hierin liegt sicher der Reitz des Spieles. Man kann es mit Plastiktüten, Latexmasken, Gasmasken usw. versuchen. Egal wie das Spielzeug aussieht, Sicherheit steht immer an erster Stelle. Und immer sollte man auch daran denken, dass auch ein Top einen Schwächeanfall erleiden kann.
 
Brustklammern
dies sind Klammern in den unterschiedlichsten Formen. Damit werden die Brustwarzen eingeklemmt. 
Je nach Stärke der Klammern üben sie einen unterschiedlichen Druck aus - von erregend bis schmerzhaft.
 
Brustnippelsauger
zur Stimulation / Erregung der Brust/Brustwarzen. Ein Sauger wird auf die Brustwarze aufgesetzt. Durch Drücken eines Gummiballes entsteht in der Saugschale ein Unterdruck, der das Blut in die Blutgefäße saugt. Dadurch richten sich die Brustwarzen auf. Es entsteht das Gefühl eines saugenden Mundes.
 
Bruststimulation
wie der Name schon sagt - die Stimulation / Erregung der Brust/Brustwarzen. Dies kann mit allerlei Hilfsmitteln noch erregender gestaltet werden. Zu nennen sind zum Beispiel kleine Brustsauger, größere Brustsaugschalen,  Brust- klammern oder Brustschmuck wie Piercing-Ringe.
 
Buttplug
Englisch für Analstöpsel. Ein Dildo, der speziell für das Einführen in den After geformt ist. Er besitzt, im Gegensatz zu einem Dildo, eine spezielle Form, die verhindert, dass der Buttplug heraus- bzw. hinein rutscht.


C B T
Cock and Ball Torture. Damit ist die lustvolle bis schmerzhafte Folter des Penis (engl. Cock) und Hoden (engl. Ball) gemeint.
 
Chrystal
Ein wie Glas aussehendes Material aus dem Dildos und Vibratoren gefertigt werden. Seltener werden Dildos tatsächlich aus Kristall oder Glas gefertigt.
 
Cock
Englisch für Penis
 
Cockring (Cock-Ring)
Ring aus Metall, Leder oder Gummi, der in der Regel Hoden und Penis umschließt. Er soll die Erektion verlängern bzw. den Samenerguss hinauszögern. Vorsicht ist geboten, da der Cockring auch die Blutzufuhr in den Gefäßen des Penis
unterdrücken kann, wenn er zu eng sitzt. Oft werden wir gefragt, wie so ein Cockring angelegt wird und wie man die richtige Größe ermittelt. Am einfachsten legt man eine Kordel oder einen Bindfaden locker um die Stelle herum, an der Penis und Hoden am Körper bzw. dem Unterbauch ansetzen. Wichtig: Im nicht erigierten Zustand Maß nehmen!
Jetzt mit einem Lineal oder Zollstock den Bindfaden ausmessen. Schon hat man den Innendurchmesser des Cockrings ermittelt.
Wie wird nun der Cockring angezogen?
Wieder im nicht erigierten Zustand steckt man zunächst den Penis durch den Ring, dann einen Hoden und zum Schluss den zweiten Hoden. Es hilft, wenn man alles mit etwas Gleitmittel einschmiert.
 
 
Comming Out
Sich zu seinen Neigungen bekennen. Der Begriff ist vergleichbar mit sich “outen”.
 
 
Consensual
Englisch für einvernehmlich. Im Gegensatz zu "Nonconsensual": Englisch: Nicht einvernehmlich.
 
Crossdressing
Tragen von Kleidungsstücken des anderen Geschlechts. Hat mit BDSM nicht unbedingt etwas zu tun.
 
Cunnilingus
Lateinischer Begriff für „Oralverkehr“ mit einer Frau
 
Cutting
Englisch für schneiden. Bei derlei Spielen wird die Haut des Passiven mit Messern oder Skalpellen geschnitten/verletzt.
Vorsicht: Infektionsgefahr. Handschuhe benutzen, Wunden desinfizieren, saubere Schneidewerkzeuge benutzen.
Darmrohr Ein Gummirohr, das vorn abgerundet ist. Es wird in den Mast- und Dickdarm eingeführt und dient dann zur Darmspülung oder für Infusionen.
 
De Sade
Von dessen Name wurde die Bezeichnung „Sadismus“ abgeleitet. Der französische Schriftsteller Donatien Alphonse Francois Marquis de Sade schrieb z.B. den Roman "Die 120 Tage von Sodom"
 
Dental Dam
Ein Latex-Tuch aus der Kiefer-Chirurgie. Wird beim Oralverkehr mit einer Frau als Schutz vor Übertragung von Krankheiten benutzt (Safer-Sex)
 
Deprivation
Englisch für Sinnesentzug. Dem Bottom werden z.B. durch Anlegen von Augenbinden, Ohrstöpseln oder Masken die Sinneswahrnehmungen eingeschränkt.
 
Deviant
Anderer Begriff für „Pervers“ in der Psychologie.
 
Devot
Unterwürfig. Sich jemandem unterwerfen.
 
Dildo
eine Penisnachbildung ohne Vibration. Gibt es in den abenteuerlichsten Größen. Eben für jeden Geschmack und jeden Zweck.
 
Dom / Dominant
Abkürzung für Dominant (Herrschen)
 
Domina
lateinischer Begriff für Herrin. Eine Frau, die als Top agiert.
 
Dresscode
Englisch für Kleiderordnung. Bei vielen Partys und Veranstaltungen gibt der Veranstalter bestimmte Dresscodes vor.
Zum Beispiel wird Lack, Leder oder schwarze Kleidung verlangt. Straßenkleidung ist in diesen Fällen unerwünscht.
Oft gibt es Umkleideräume, so dass man in Straßenkleidung ankommen kann und sich dann vor Ort erst umzieht.
 
DS
In dem Kunstgebilde „BDSM“ steht jeder Buchstabe für einen bestimmten Begriff:

D & S
Dominanz und Unterwerfung (Submission), ein erotisches Machtspiel, bei dem beide Befriedigung finden: 
Der eine dadurch , dass er kontrolliert und der andere, dass er sich kontrollieren lässt. Gerne wird hier bestraft. Dafür, dass der Bottom ungehorsam war. Sicher gehen auch hier, wie überall, die Meinungen auseinander. Für viele ist das Ganze zu ernst, um es Spiel zu nennen. Aber wie auch immer, solange alle Beteiligten ihren Spaß daran haben, 
es genießen können, ist es egal wie man es nennt. Alle diese Spielarten kann man nicht wirklich voneinander trennen. 
Sie vermischen sich und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Deshalb wohl auch der Ausdruck „Spiel“. Denn ein Spiel ist etwas Schönes, Angenehmes, etwas, das Spaß macht.

Einlauf (auch Klistier)
Für einen Einlauf bedarf es schon einiger Übung. Man sollte das Ganze sehr langsam, behutsam und hygienisch angehen. Das nötige (fachmännische) Handwerkszeug bekommt man in jeder Apotheke oder im Sanitätshaus. Aber auch gut geführte Erotik-Shops führen das benötigte Zubehör. Der/Die Sub legt sich auf einer Unterlage entspannt auf die Seite. Den Klistier im Wasserbad auf Körpertemperatur anwärmen. Das oben liegende Bein wird angewinkelt.
So schafft man sich „freie Sicht“ auf sein Arbeitsgebiet. Nun wird das Darmrohr mit Vaseline gleitfähig gemacht und am unteren Ende mit einer Klemme verschlossen. Die Schließkappe am Darmrohr wird nun abgebrochen und unter leichten Drehungen bis hinter den Schließmuskel eingeführt. Nun wird die Klemme geöffnet, damit die Flüssigkeit ganz, ganz langsam in den Darm laufen kann. Geht das zu schnell, können starke Schmerzen entstehen. Am Ende wird das Rohr wieder heraus gezogen.
Ein Einlauf wird nicht nur für SM-Spiele gemacht. Auch bei bevorstehendem Analverkehr oder Fisting sollte der Darm vorher gereinigt werden. Es gibt (im Fachhandel, wie auch in Sex-Shops oder im Erotik-Versandhandel) auch noch so genannte Irrigatoren und Klistierballons. Einen Irrigator kann man sich wie einen Messbecher vorstellen, an dessen Boden ein langer Schlauch befestigt ist. Am Schlauchende ist ein Röhrchen befestigt. Das Röhrchen wird in den After hinein geschoben. Irgendwo zwischendrin sitzt meist noch ein kleiner Absperrhahn oder eine Klemme, mit der man die Flüssigkeitsmenge, die in den Darm laufen soll, regulieren kann. Die Klistierballons bestehen mehr oder weniger aus einem Gummiball mit einer Metall- oder Plastikspitze. Die Plastikspitze wird wieder in den After eingeführt. Durch Druck auf den mit Flüssigkeit gefüllten Plastikball gelangt die Klistierflüssigkeit in den Darm. Wichtig bei allen Gerätschaften: Die Flüssigkeit muss Körpertemperatur haben. Als Klistierflüssigkeit kann man einfach nur warmes Wasser nehmen. Dem Wasser darf keine (scharfe) Reinigungsflüssigkeit beigemengt werden. Auch sollte man keinen Alkohol beimischen, da dieser vom Darm erheblich schneller als auf dem üblichen Weg in die Blutbahn gelangen kann.
 
Einlaufbeutel
ein flexibler Behälter zum Einfüllen von Einlaufflüssigkeit. Die Handhabung ist wie beim Irrigator. 
Der Vorteil liegt in der Flexibilität, das heißt, man kann ihn Platz sparend verstauen.
 
Einlaufpumpe
Mit Pumpen kann beim Einlauf quasi automatisch Flüssigkeit in den Darm gedrückt werden, deshalb ist bei ihnen auch besonders darauf zu achten, den "Patient" nicht zu überfordern.
 
Elektrospiele
hier werden mit Strom Gefühle - vom leichten Kribbeln bis zum starken Schmerz - erzeugt. Entsprechende Geräte sind in Erotik-Shops erhältlich. Grundsätzlich ist hier Vorsicht geboten. Menschen mit Herzschrittmacher sollten von Strom- spielen absehen, ebenso bei allen gesundheitlichen Problemen.
  
Endorphine
Bei Endorphinen handelt es sich um Hormone, die der Körper bei Stress oder Schmerzen ausschüttet. Die Endorphine können beim Sub bzw. Bottom für einen gewissen Kick sorgen und dadurch die Schmerztoleranz herabsetzen.
Deswegen sollte man eine Session auch langsam steigern.
 
Englisch
Als Englische Erziehung wird auch die Züchtigung mittels Rohrstock bezeichnet.
 
Erkennungszeichen:
Emblem
nichtkommerzielles US-Projekt, das das BDSM-Erkennungszeichen herstellt und vertreibt. Die Idee dazu entstand 1994 in einem AOL-Diskussionsforum, als ein Erkennungszeichen gesucht wurde, das unauffällig, dekorativ und nur innerhalb der SM-Subkultur bekannt sein sollte. Erste Prototypen gelangten 1995 in den Handel. seit etwa 1997 hat das Emblem insbesondere im Internet große Bekanntheit und Beliebtheit erlangt.
Die drei Teile versinnbildlichen die unterschiedlichen Dreieinigkeiten des BDSM. Erstens die drei Anteile des BDSM selbst: B&D, D&S und S&M. Zweitens das dreiteilige Glaubensbekenntnis des BDSM-Verhaltens: safe, sane und consensual. Drittens die drei Unterteilungen der Community: Tops, Bottoms und Switcher.
 

Erkennungszeichen: Leather Pride Flag.
Das Design der Leather Pride Flagge stammt von Dr. Anthony Deblase (gestorben 21.7.2000) und wurde erstmalig 1989 beim Mr. Leather Wettbewerb in Chicago vorgestellt. Seitdem hat es sich zu einem weit verbreiteten Symbol in der Szene entwickelt. Deblase wollte, dass es diverse Interpretationen der Symbolik der Flagge gibt. eine der geläufigsten stammt von Stacey, Ms. National Leather Association International 1996: "Das rote herz steht für die Liebe, der weiße Streifen für die Reinheit einer offenen, ehrlichen und einvernehmlichen Beziehung, die schwarzen streifen für Leder und die blauen für Denim (Jeansstoff) - beides Materialien, die in der Szene gerne getragen werden".
Die Flagge ist mittlerweile auch in der heterosexuellen BDSM-Szene stark verbreitet.


Erkennungszeichen: Ring der "O"
Symbol aus der "Geschichte der O". Eiserner Ring, in dem am oberen Ende ein weiterer, kleinerer Ring eingelassen ist. Im deutschsprachigen Raum dient der ring als Erkennungszeichen unter Sadomasochisten (links "aktiv", rechts "passiv").
 

Eulenspiegel Society
Älteste amerikanische Vereinigung von Sadomasochisten
  
Facesitting
Ein Partner liegt auf dem Rücken, der andere setzt sich mit den Genitalien oder dem Po auf das Gesicht des anderen.
Der unten liegende Partner befriedigt den Sitzenden mit der Zunge.
 
Faustfick / Fisting
Unter Faustfick oder Fisting versteht man das Einführen der ganzen Hand (nicht unbedingt zur Faust geformt) in die Scheide oder den After des/der Passiven. Wichtig:
Viel Gleitmittel nehmen, Sich sehr viel Zeit nehmen, Langsam anfangen.
Ungeübte werden kaum beim ersten mal die ganze Hand in sich aufnehmen können. Fingernägel so weit kürzen, dass sie nicht mehr kratzen können. Handschuhe tragen (AIDS oder beim Anal-Fisting auch Darmbakterien.)
 
 
Fellatio
Lateinischer Begriff für Oralverkehr mit einem Mann
 
Femdom

Englisch für Female Domination. Übersetzt etwa: Weibliche Dominanz
 
Fessel  
(fesseln, Bondage, Fesselspiele) - Es gibt die unterschiedlichsten Arten von Fesseln. 
Allen ist eines gemein: Sie dienen dazu seinen Partner in irgendeiner Weise, mehr oder weniger in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken. Das kann mit Metall-Handfesseln geschehen, mit Fußfesseln, mit Seilen, Ketten - 
der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ebenso kann sich die Fesselung auf die Hände oder Füße beschränken, oder auf den ganzen Körper. Bekannt ist auch das Japanbondage, das als eigene Kunst angesehen wird.
 
Fetischismus
Unter Fetischismus versteht man die Fixierung auf einen ganz bestimmten Gegenstand oder einen bestimmten Körperteil. So kann jemand auf die Beschaffenheit von Kleidungsstücken fixiert sein. Zum Beispiel auf Lack, Leder, Gummi. Oder der Fetisch richtet sich nur auf bestimmte Kleidungsstücke wie z.B. auf BH’s, Slips, getragene Wäsche.
Wenn jemand z.B. ausschließlich auf Brüste, Füße, Hinterteile fixiert ist, spricht man auch hier von einem Fetisch.
 
Fickmaschine
eine Art "Kasten" oder auch Gestell, an dem an einer Seite ein Kunstpenis angebracht ist. 
Dieser wird mit einer Antriebswelle, die mit einem Motor betrieben wird, in gleichmäßige, mehr oder weniger schnelle, Hin - und Her - Bewegungen gebracht. So ähnlich eben wie beim Geschlechtsverkehr.
 
Flag / Flagellation / Flagellantismus
Englische Bezeichnung für „Schlagspiele“. (Siehe auch Spanking).
 
Flogger
Anderer Ausdruck für ein Schlaginstrument, ähnlich einer Peitsche, bestehend aus vielen dünnen und vor allem breiten Lederschnüren. Flogger sind relativ "milde" Schlaginstrumente und eignen sich eher zum Aufwärmen.

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